Johann-Peter-Ring-Grundschule Ottmaring

Klasse 1/2c: Der Geschichte unserer Schule

auf der Spur

Seit Januar beschäftigten wir uns mit der Geschichte unserer Schule. In unserem Klassenzimmer haben wir eine Zeitleiste für die Zeit von 1968 bis heute aufgehängt. Zuerst trugen wir ein, in welchen Jahren wir Kinder der Klasse 1/2c geboren wurden: vier Kinder im Jahr 2009, elf Kinder im Jahr 2010 und zehn Kinder im Jahr 2011. Dazu passend erstellte jeder eine Tabelle und ein Säulendiagramm. Auch für die Geburtsjahre unserer Eltern durften wir Punkte kleben. Unsere Eltern sind zwischen 1967 und 1992 geboren.

Um mehr über unsere Schule herauszufinden, befragten wir unsere Eltern und Großeltern.  Teresa fand zu Hause in einem Buch über Friedberg sogar heraus, warum ein Neubau benötigt wurde: „Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm Ottmaring über 250 Heimatvertriebene und Flüchtlinge auf (…). Wegen der starken Bevölkerungszunahme auch in den folgenden Jahren wuchs der Ort rasch, so dass 1966 der Neubau einer Schule dringend erforderlich wurde.“ Fünf Mamas, zwei Papas und zwei Omas von Kindern unserer Klasse gingen bereits in unserem heutigen Schulgebäude im Wanderweg zur Schule. Annikas Mama besuchte uns in der Klasse. Von ihr erfuhren wir z. B., dass es früher viel mehr Klassen in unserer Schule gab, weil die Kinder bis zur sechsten Klasse hier unterrichtet wurden. So wurde der Raum der heutigen langen Mittagsbetreuung damals als Klassenzimmer genutzt. Auch zwei Großeltern berichteten uns von ihrer Schulzeit. Magdalenas Opa, Herr Sollinger, besuchte bis 1967 die alte Schule in Ottmaring, die sich gegenüber der Kirche befindet. Dort gab es keine Fachräume. Sport machten die Kinder im Klassenzimmer. Die Pause verbrachten sie auf den Gängen.

Simons Oma, Frau Erhard, ging zuerst in Bachern in die Schule und später in unsere Schule im Wanderweg. Sie freute sich sehr, weil es in der neuen Schule immer schön warm war und weil es schöne Toiletten, elektrische Jalousien und einen Pausenverkauf gab.

Dass sich in unserem Schulgebäude im Laufe der 50 Jahre einiges verändert hat, haben wir schnell gemerkt. Besonders spannend fanden wir es, etwas über die Bilder, die außen auf dem Weg zur Turnhalle zu sehen sind, zu erfahren. Diese wurden im Jahr 2004 angebracht, als damalige Dritt- und Fünftklässler Bilder im Stil von Keith Haring malen durften. So haben auch wir zuerst viele Werke des Künstlers Keith Haring, der leider nur knapp 32 Jahre alt wurde, angeschaut, haben später unsere Lieblingsbilder an den Schulwänden gesucht und abgezeichnet, bevor wir dann selbst Bilder im Stil von Haring malten. Das hat natürlich ganz viel Spaß gemacht.

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